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Webseite & Blog von Sebastian Knopf

Berlin's nicht ganz unbekannte Ecken aus dem Sommer 2017

Lange geplant und die Vorfreude war groß: Am Freitag, den 29.07.17 war es dann soweit
und ich saß gegen 8 Uhr im Zug in Richtung Berlin.
Ein verlängertes Wochenende, zum Entspannen und Entdecken, mit Theaterbesuch
und ein paar schönen Bildern sollte es geben.

Nach dem Check-In am Freitag Nachmittag war ein kleiner Rundgang durch die Stadt
geplant. Zur Entspannung konnte ich anschließend die Fotolocations für die kommenden
drei Tage in Ruhe heraussuchen und planen.

Berliner Dom

Nach einem gemütlichen Frühstück ging es direkt am Samstag Morgen in Richtung
Berliner Dom, um den in einem schönen Licht und ohne Touristenmassen ablichten zu können.
Gesagt, getan, das erste Bild war so schon im Kasten...

Weiter ging es in Richtung Regierungsviertel. Hier wollte ich an diesem Wochenende ein Panorama
zur blauen Stunde aufnehmen, weshalb ich mir die Location einmal in Ruhe bei Tag ansehen wollte.
Auch wenn ich mich ansonsten nicht besonders für Politik interessiere, macht der Bundestag - oder
besser gesagt die zugehörige Haltestelle der U55 - durchaus etwas her.

berlin 2

Am Sonntag, dem Höhepunkt des Wochenendes direkt nach dem Frühstück wollten wir
zunächst an einer "Stadtrundfahrt" mit der Buslinie 100 teilhaben. Während der Vorbeifahrt an der Berliner Siegessäule
fiel mir dabei die Wendeltreppe im Inneren auf, was uns kurzerhand zum Ausstieg zwang. Und der Eintritt in Höhe von € 3,-
war es allemal wert! Die Aussicht von oben ist unbezahlbar, für ein schönes Foto von oben fehlte allerdings das passende Licht.
Da wir bei Zeiten vor Ort waren, konnte ich mich also in aller Ruhe der Wendeltreppe - ganz ohne Menschen - widmen.

In der Siegessäule

Nach einem kurzen Drink an einer Imbissbude in der Nähe sollte es nun weiter zu einer
Unterführung in der Nähe des Messegländes gehen. Aus dem Bus entdeckte ich noch eine wohlbekannte,
recht eintönige aber dennoch eindrucksvolle Fassade in der Nähe des Bahnhof Zoologischer Garten.
Zugegebenermaßen wurde diese Fassade schon gefühlt tausend Mal in dieser Form abgelichtet, aber dieses Bild
doch selbst nocheinmal gemacht zu haben, tut einfach gut.

Hotelfassade

Von dort aus ging es dann zur Messe, die Enttäuschung dort war jedoch groß: Die wunderschönen orangefarbenen
Säulen in der Unterführung waren beschmiert, es roch übel nach Fäkalien und der Anblick der Unterführung
gleichte eher dem eines Geisterbahnhofs, als dem moderner Architektur.
Daher zogen wir direkt weiter zum Bahnhof Heidelberger Platz. Mit ihrem Baustiel vermittelt die U-Bahn-Haltestelle
das Gefühl, hier könnte auch gleich der Zug die U-Bahn nach Hogwarts fahren. An der Seite fehlte eigentlich
nur das Schild "Zur Linie U99 rennen Sie bitte direkt gegen diese Wand".

Bahnhof Heidelberger Platz

Der fotografische Höhepunkt des Wochenendes sollte eigentlich das Regierungsviertel zur blauen Stunde werden.
Zu meinem persönlichen Leidwesen werden den ganzen Sommer 2017 abends ab Einbruch der Dunkelheit
diverse Häuser des Regierungsviertels mit mit bunten Strahlern und Schriftzügen beleuchtet, sodass von der eigentlichen
Architektur nicht allzu viel übrig bleibt.
Aus diesem Grund musste ich mich mit einem simplen Panorama aus 4 Einzelbildern im Hochformat vom
Marie-Elisabeth-Lüders Haus kurz vor Einbruch der Dunkelheit zufrieden geben. Das Ergebnis kann sich trotz allem sehen lassen.

Marie-Elisabeth-Lüders Haus

Reichstagsgebäude

Der Montag - das Ende unseres Wochenendes - begann mit dem Besuch einiger U-Bahn-Haltestellen
im Berliner Stadtgebiet. Das Paracelsus-Bad hat es mir dabei besonders angetan:

Paracelsus-Bad

In einer Seitenstraße, an der man schnell ohne weitere Beachtung vorbei läuft,
trafen wir noch auf das zweitgrößte Gebäude Berlins. Die Architektur von Außen im Jugendstil ist schon
imposant, doch der Innenhof gleicht mehr einem Schloss oder einer Kathedrale als seinem eigentlichen
Bestimmungszweck...

Berliner Schloss I

Berliner Schloss II

Den Abschluss bildete ein recht unscheinbarer Durchgang bei den Hacke'schen Märkten in Berlin. Währen hunderte
Touristen diese Treppe unbeachtet unterqueren, bot sie mir ein wunderschönes Motiv.

Hackeschen Märkte